Theateraufführung am 3. April - Oskar und die Dame in Rosa

von Dr. Ulrich von Nathusius

Ungewöhnliche Uhrzeit - ermäßigte Preise - neue Corona-Regeln

OSKAR UND DIE DAME IN ROSA
(Oscar et la dame rose)
Schauspiel von Eric-Emmanuel Schmitt mit Doris Kunstmann

Die Dame in Rosa gehört zu einer Gruppe von Frauen in rosa Kitteln, die sich in einer Klinik ehrenamtlich um schwerkranke Kinder kümmern. Ihr Protegé Oscar ist erst zehn, aber er weiß, dass er sterben wird. "Eierkopf" nennen ihn die anderen Kinder im Krankenhaus. Doch das ist für Oscar kein Problem, denn es ist nur ein Spitzname und tut nicht weiter weh. Schlimmer ist, dass der Arzt und Oscars Eltern Angst haben, darüber zu reden, dass keine Therapie sein Leben retten kann. Nur die "Dame in Rosa", hat den Mut, mit ihm über seine Fragen nachzudenken.

Zugegeben, unser Leben wird zurzeit von anderen Themen und Problemen beherrscht, die das Schicksal kranker Kinder in den Hintergrund drängen. Das heißt aber nicht, dass uns deren Leid nicht mehr berührt, und wie mit schwerkranken Kindern und Jugendlichen in der Ukraine umgegangen wird, sehen wir täglich in den Nachrichten.

Wie soll man den Sog dieses zum Welterfolg gewordenen Meisterwerks beschreiben? Vielleicht so: Es zieht von der ersten Zeile an in seinen Bann – vergleichbar der Lebensklugheit und heiteren Phantasie von Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“. Wer den Text einmal gelesen hat, wird Oskar nicht so schnell vergessen. Wahrscheinlicher ist, dass man ihn  ihn mehr vergisst. Uraufgeführt wurde Schmitts Stück 2003, ab Februar 2005 lief es in der Comédie des Champs-Elysées mit Danielle Darrieux; ihr hatte der Autor sein Stück auch gewidmet. In Frankreich wurde „Oskar und die Dame in Rosa“ weit über 500.000 Mal verkauft, und auch bei uns ist Eric-Emmanuel Schmitt mittlerweile ein Kultautor, der die Bestseller-Listen anführt. „Oskar und die Dame in Rosa“ gehört wie sein anderer Bestseller „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ zu Schmitts Monologen über die Weltreligionen.

Es ist eine Geschichte vom Kummer, vom Verlust, vom Tod, von der Liebe, vom Erwachsenwerden und von der Toleranz in dieser durchgeknallten Zeit, in der wir leben.
Ein Lehrstück in Sachen Güte.«

Elke Heidenreich über „Oskar und die Dame in Rosa“

Da wir aufgrund der pandemisch bedingten Unsicherheit in nächster Zeit kein Abonnement auflegen können, sind Karten zum Einheitspreis von 28,-€ (Schülerinnen und Schüler, Auszubildende 15,-€) im Vorverkauf und vorzugsweise online über www.reservix.de als print@home-Ticket zu erwerben. In Bad Arolsen können Eintrittskarten auch beim Touristik-Service, Telefonnummer 05691/801240, und in der Buchhandlung Kirstein erworben werden. Einige Karten wird es auch noch an der Abendkasse geben.  
Für alle Theaterbesucher gelten  die aktuellen Corona-Auflagen, also 3 G. Die entsprechenden Nachweise einschließlich der Identität sind vorzuzeigen. Maskenpflicht besteht im Foyer und auf den Gängen, nicht aber im Saal.
Aufführungspause und Bewirtung sind leider nicht möglich. Diee Garderobe kann im Saal auf den gesperrten Sitzen abgelegt werden.

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