Viertes Schlosskonzert

Gruppenfoto: William Sabatier und Friedemann Wuttke

T A N G O S E N S A T I O N S

W I L L I A M S A B A T I E R (Frankreich) B A N D O N E O N
F R I E D E M A N N W U T T K E (Deutschland) G I T A R R E

Werke von Astor Piazzolla (Verano Porteno, Five Tango Sensations, Adios Nonino, Milonga), Heitor Villa-Lobos, Mariano Mores und Bela Bartók (Rumänische Volkstänze)

Astor Piazzolla hat den Tango aus den Vorstadtkneipen von Buenos Aires in die internationalen Konzertsäle gebracht, ohne diesem Tanz die Ursprünglichkeit oder die Seele zu nehmen. Aus der einstmals belächelten und verachteten Musik hat er eine große Form zeitgenössischer Kunst geschaffen, angereichert mit klassischen Formen und der Kontrapunktik von Johann Sebastian Bach sowie mit Einflüssen aus Jazz und der Neuen Musik. Im Mittelpunkt dieses Programms im Jahr seines 100. Geburtstages stehen zwei der berühmtesten Werke von Astor Piazzolla: die zugleich auch für die Entwicklung seines einzigartigen Schaffens stehen: die „Las Quatro Estaciones Portenas“, deren Titel auf Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ anspielt, sowie die "Five Tango Sensations", Piazzollas letztes zyklisches Werk, das sich über 55 Wochen in den US-Charts hielt.

Der französische Bandoneonist William Sabatier gehört weltweit zu den bedeutendsten Interpreten und Arrangeuren der Musik von Astor Piazzolla. Er hat als Interpret, Bearbeiter und Komponist an zahlreichen Projekten mitgewirkt und ist ein gern gesehener Gast bei nationalen und internationalen Orchestern. Seit vielen Jahren arbeitet er mit den besten Tango Nueovo Musikern zusammen und leitet verschiedene Ensembles, mit denen er in der ganzen Welt auf Tournee geht.

Der Stuttgarter Konzertgitarrist Friedemann Wuttke zählt dank seiner musikalischen Qualitäten und interessanten Programmgestaltung zu den führenden Interpreten seines Instruments. Er wurde auf zahlreichen Musik- und Gitarrenfestivals in Europa ebenso gefeiert wie in Südostasien, Afrika und Südamerika, wo er auch in großen Konzerthäusern als Solist oder mit Orchester auftrat. Hinter all dieser Vielseitigkeit zeigt sich ein Musiker, der nicht nur sein Instrument und seine Musik liebt, sondern im Dienste der musikalischen Kommunikation steht und das Publikum teilhaben lässt an der Begeisterung, die seine Musik in ihm immer wieder auslöst. In den Bad Arolser Schlosskonzerten trat er erstmalig 2017 erfolgreich auf.

Ort: Residenzschloss Bad Arolsen

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