Mozart und Casanova

Foto: C. Henning
Foto: C. Henning

Komödie von Kerstin Tomiak mit Musik aus Mozarts Oper "Don Giovanni"

Uraufführung: 2006 in Potsdam

Prag im Jahr 1737. Mozart befindet sich in der Endphase seiner Arbeit an "Don Giovanni". Da Ponte, sein Textschreiber, hat ihn im Stich gelassen, die Premiere muss verschoben werden. Der Komponist ringt mit seinen Opernfiguren, vor allem mit dem notorischen Verführer Don Giovanni.

Catarina, ein hübsches, temperamentvolles Chormädchen, legt es darauf an, eine tragende Rolle in dem neuen Werk des Meisters zu bekommen, dessen "Figaro" bereits auf den Straßen gepfiffen wird. In einem Café lernt sie einen eleganten Unbekannten kennen, dem sie von ihrer Bekanntschaft mit Mozart erzählt.

Es ist kein anderer als Casanova. Der unterbricht seine Reise nach Schloss Dux, um den berühmten Komponisten zu treffen. Mozart erhofft sich von dem ebenfalls berühmten Verführer Inspiration für seinen Don Giovanni und bittet Casanova, die junge Sängerin nach allen Regeln der Kunst zu verführen und ihm dabei alle Nuancen dieses Vorgangs zu berichten. Casanova, nicht wenig geschmeichelt, findet an der Figur des Don Giovanni Gefallen.

Ein komödiantisches Spiel mit ernsten Elementen entspinnt sich über die Kunst und den Zweck der Verführung.
Dabei bewegt sich das Stück zwischen biographischer Wirklichkeit und freier Fantasie.

Musikalisch wird die Inszenierung in eigener, leicht verfremdeter Bearbeitung des „Don Giovanni“ auf dem Akkordeon begleitet.
Es entsteht eine federleichte, unterhaltsame Komödie voller Esprit mit ernsten Zwischentönen.

Ort: Fürstliche Reitbahn des Welcome Hotels Bad Arolsen

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