Schlosskonzerte

Planung unter Corona-Vorbehalt

Update 22.02.2021

Angesichts der Covid-19 - Pandemie können derzeit keine endgültigen Aussagen zum konkreten Spielort
sowie zu Anzahl der Plätze und Preis der Tickets gemacht werden.

Das Abonnement wird auch in dieser Saison ausgesetzt.
Alle Eintrittskarten sind nur im Einzelverkauf erhältlich.

Sobald als möglich veröffentlicht der VBR weitere Informationen an dieser Stelle und in der regionalen Presse.

Residenzschloss Bad Arolsen

Die Schlosskonzerte Bad Arolsen blicken ebenso wie die Stadt auf eine über 300-jährige Geschichte zurück. Sie stehen in der Tradition der einst von den Arolser Regenten initiierten Konzerte der Arolser Hofmusik und sind seitdem weit über die Region hinaus bekannt. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts blieben diese Konzerte allerdings sporadische Ereignisse, wenn sie auch gelegentlich durch das Auftreten solcher prominenter Musiker wie des Komponisten Max Reger oder des Dirigenten Fritz Busch besonderen Glanz erhielten. Die bis heute ununterbrochene Reihe der „Schlosskonzerte Bad Arolsen“ begann im September 1951 und begeht im Jahr 2021 somit ihr 70-jähriges Jubiläum.

Internationale Solisten und Ensembles von Weltrang, aber auch junge Nachwuchs-Stars haben hier musiziert und die ideale Akustik, die inspirierende Atmosphäre sowie das aufgeschlossene Publikum gelobt. Die spannende interpretatorische Auseinandersetzung mit Kammermusik in originalen und ungewöhnlichen Besetzungen gepaart mit charmanten Moderationen ist ein zukunftsweisendes Markenzeichen dieser Konzertreihe.

Die Konzert-Saison 2021 bietet in Kooperation mit unseren langjährigen Partnern Hessischer Rundfunk, Kultursommer Nordhessen und Deutscher Musikrat wieder ein breites Spektrum reizvoller Musik, dargeboten von exzellenten Solisten der europäischen Musikszene.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen bereichernde Konzerterlebnisse bei den Schlosskonzerten Bad Arolsen 2021.

Rainer W. Böttcher
Künstlerischer Leiter
Vorstandsteam des Volksbildungsrings Bad Arolsen e. V.

Die Termine

Sonntag, 13.06.2021 · 17.00 Uhr und 19:30 Uhr

Ort Residenzschloss Bad Arolsen

Lea Maria Loeffler, Foto: M. R. Kavanagh
Lea Maria Loeffler, Foto: M. R. Kavanagh

Zweites Schlosskonzert

Bundesauswahl Konzerte junger Künstler
Förderprojekt der Deutscher Musikrat Projekt gGmbH

Schattierungen - Trio NeuGehört

Werke von J. C. Bach, Spohr, Fauré (Berceuse, Sicielienne, Pavane) und Ravel

Christina Bernard, Saxophon
Larissa Henning, Posaune
Lea Maria Löffler, Harfe

In diesem Programm bietet das Trio NeuGehört ein neues Hörerlebnis der romantischen Trio-literatur. Werke, ursprünglich für andere Besetzungen, komponiert, erklingen in ungewöhnlichen Schattierungen. Alle drei Solisten gewannen zahlreiche Preise, werden gefördert duch verschiedene Stiftungen und sammelten Orchestererfahrungen im Bundesjugendorchester und in verschiedenen Rundfunk-Sinfonieorchestern.

https://www.deutscher-musikwettbewerb.de/veranstalten/63-bakjk-fuer-konzerte-in-201920/trio-neugehoert/

Christina Bernard
Christina Bernard, Foto: Katarina Trutzl

Larissa Henning
Larissa Henning, Foto: Eduardo Navarro

Sonntag, 27.06.2021 · 17.00 Uhr und 19:30 Uhr

Ort Residenzschloss Bad Arolsen

Gruppenfoto: Rolston String Quartett
Copyright: ShayneGray

Drittes Schlosskonzert

In Kooperation mit dem Kultursommer Nordhessen

Rolston String Quartet (Kanada)
Luri Lee, Violin
Jason Issokson, Violin
Hezekiah Leung, Viola
Yoshika Masuda, Violoncello

Mozart: Dissonanzenquartett, Dvořák: Amerikanisches Quartett

Dies ist ein neuer strahlender Stern am wahrlich nicht leeren Streichquartett-Himmel unserer Tage“ schrieb Harald Eggebrecht in der Süddeutschen Zeitung. Schlanke Elastizität, makellose Intonation und ein eminenter Sinn für die klangliche Balance zeichnen das junge kanadische Ensemble aus.

Als Gewinner des Banff Wettbewerbes 2016 und zudem mit dem renommierten Cleveland Quartet Award ausgezeichnet, hat das junge kanadische Quartet eine vielversprechende Karriere begonnen: Zahlreiche Konzerte führen das Ensemble durch die USA, Kanada, und Europa unter anderem mit Konzerten in Hamburg, Frankfurt, München, Zürich, Amsterdam, Brüssel, Paris, Köln, Berlin, Leipzig, Heidelberg, Tel Aviv, beim Lucerne Festival sowie in der Londoner Wigmore Hall.

Sonntag, 29.08.2021 · 17.00 Uhr und 19:30 Uhr

Ort Residenzschloss Bad Arolsen

Gruppenfoto: William Sabatier und Friedemann Wuttke

Viertes Schlosskonzert

T A N G O S E N S A T I O N S

W I L L I A M S A B A T I E R (Frankreich) B A N D O N E O N
F R I E D E M A N N W U T T K E (Deutschland) G I T A R R E

Werke von Astor Piazzolla (Verano Porteno, Five Tango Sensations, Adios Nonino, Milonga), Heitor Villa-Lobos, Mariano Mores und Bela Bartók (Rumänische Volkstänze)

Astor Piazzolla hat den Tango aus den Vorstadtkneipen von Buenos Aires in die internationalen Konzertsäle gebracht, ohne diesem Tanz die Ursprünglichkeit oder die Seele zu nehmen. Aus der einstmals belächelten und verachteten Musik hat er eine große Form zeitgenössischer Kunst geschaffen, angereichert mit klassischen Formen und der Kontrapunktik von Johann Sebastian Bach sowie mit Einflüssen aus Jazz und der Neuen Musik. Im Mittelpunkt dieses Programms im Jahr seines 100. Geburtstages stehen zwei der berühmtesten Werke von Astor Piazzolla: die zugleich auch für die Entwicklung seines einzigartigen Schaffens stehen: die „Las Quatro Estaciones Portenas“, deren Titel auf Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ anspielt, sowie die "Five Tango Sensations", Piazzollas letztes zyklisches Werk, das sich über 55 Wochen in den US-Charts hielt.

Der französische Bandoneonist William Sabatier gehört weltweit zu den bedeutendsten Interpreten und Arrangeuren der Musik von Astor Piazzolla. Er hat als Interpret, Bearbeiter und Komponist an zahlreichen Projekten mitgewirkt und ist ein gern gesehener Gast bei nationalen und internationalen Orchestern. Seit vielen Jahren arbeitet er mit den besten Tango Nueovo Musikern zusammen und leitet verschiedene Ensembles, mit denen er in der ganzen Welt auf Tournee geht.

Der Stuttgarter Konzertgitarrist Friedemann Wuttke zählt dank seiner musikalischen Qualitäten und interessanten Programmgestaltung zu den führenden Interpreten seines Instruments. Er wurde auf zahlreichen Musik- und Gitarrenfestivals in Europa ebenso gefeiert wie in Südostasien, Afrika und Südamerika, wo er auch in großen Konzerthäusern als Solist oder mit Orchester auftrat. Hinter all dieser Vielseitigkeit zeigt sich ein Musiker, der nicht nur sein Instrument und seine Musik liebt, sondern im Dienste der musikalischen Kommunikation steht und das Publikum teilhaben lässt an der Begeisterung, die seine Musik in ihm immer wieder auslöst. In den Bad Arolser Schlosskonzerten trat er erstmalig 2017 erfolgreich auf.

Sonntag, 12.09.2021 · 17.00 Uhr und 19:30 Uhr

Ort Residenzschloss Bad Arolsen

Gruppenbild
© Natalia Jansen

Fünfte Schlosskonzert

In Kooperation mit dem Deutschen Musikrat und der Bundesauswahl Konzerte junger Künstler

Akkordeon trifft Violine

Werke von Bach, Mozart, Schubert, Saint-Saens, Tschaikowsky

Anne Maria Wehrmeyer, Violine
Julius Schepansky, Akkordeon

Ungewöhnliche Instrumentenkombination, mehrfach prämiierte Künstler, neuartige Hörerlebnisse – das bietet dieses exklusive Schlosskonzert.

Anna Maria Wehrmeyer debütierte bereits mit neun Jahren mit dem Neuen Sinfonieorchester Berlin. Es folgten Auftritte in der Kölner Philharmonie, der Berliner Philharmonie und der Elbphilharmonie Hamburg sowie Konzerte in vielen europäischen Ländern, in Asien und in den USA.

Und auch der Akkordeonist und Jazzpianist Julius Schepansky konzertierte bereits weltweit. Er spielte u. a. in der Laeizshalle Hamburg und der Kölner Philharmonie, wirkte bei diversen Uraufführungen sowie bei diversen Rundfunk- und Fernsehproduktionen beim WDR, NDR, BR und Deutschlandfunk mit.